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Berater/in für Elektromobilität (HWK)“ im Bildungszentrum München und Traunstein

Anbieter: Handwerkskammer für München und Oberbayern
Zielgruppe: Techniker, Meister, Ingenieure, Kaufmännisches Personal
Gewerk: Elektro- und Informationstechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Zweiradtechnik, Karosserie- und Fahrzeugtechnik
Handlungsfeld: Systemdienstleistungen
Prozesskette: Herstellung und Produktion im Handwerk, Service und Dienstleistung im Handwerk
Kontakt: Dr. Wolfgang Christl / 089 5119-239 / wolfgang.christl@hwk-muenchen.de
Weitere Infos: https://www.hwk-muenchen.de/74,3789,6422.html

Kurzbeschreibung

Inhaltliche Schwerpunkte

Das Lehrgangskonzept und die Unterlagen wurden im Verbundprojekt „Smart Advisor“ im Schaufenster „Elektromobilität verbindet, Bayern – Sachsen“ unter Koordination der Handwerkskammer für München und Oberbayern mit Partnern aus bayerischen und sächsischen Handwerkskammern und Innungen entwickelt. Der Ausbau der Elektromobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende − vor allem mit Blick auf den zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien. Mögliche zukünftige Nutzer von Elektrofahrzeugen sollten deshalb die Möglichkeiten und Chancen der Elektromobilität erkennen und wahrnehmen können.

Mit dem Lehrgang zum Berater für Elektromobilität (HWK) werden Fachspezialisten des Handwerks zu Beratern für Endkunden, Betriebe und Kommunen qualifiziert. Sie werden in die Lage versetzt, Konzepte für die Integration von Elektro-/Hybridfahrzeugen in Fuhrparks und dezentrale Energieversorgungsstrukturen zu entwickeln sowie deren Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz zu bewerten.

Der Berater für Elektromobilität kann seinen Kunden Chancen und Nutzen der Elektromobilität aufzeigen und dabei aktuelle Rahmenbedingungen berücksichtigen. Er kann Mobilitätsanalysen durchführen sowie den Umstieg auf alternative Antriebe ökologisch und wirtschaftlich bewerten. Darauf aufbauend kann er die Umstellung auf alternative Antriebe konzipieren und begleiten. Der Berater für Elektromobilität kann zu Einsatzmöglichkeiten, Besonderheiten und sicherheitstechnischen Aspekten von Pkw und Nutzfahrzeugen mit alternativen Antrieben beraten. Zudem kann er Nutzungsmöglichkeiten von elektromobilen Zweirädern und elektrifizierten Leichtfahrzeugen aufzeigen. Ein weiterer Aspekt ist die Integration von Elektromobilität in Energienetze. Hier kann der Berater den Ist-Zustand erfassen und zu technischen Realisierungsmöglichkeiten beraten. Er nutzt Energiemanagementsysteme und Visualisierungstools zur Optimierung komplexer Energieflüsse in dezentralen Energieversorgungsstrukturen. Und er berät zu Einsatzmöglichkeiten und sicherheitstechnischen Aspekten von Speichertechnologien.

 

Rahmenbedingungen

Für den Abschluss „Berater/in für Elektromobilität (HWK)“ steht eine vom DHKT bundesweit empfohlene Fortbildungsregelung zur Verfügung, auf deren Grundlage die Handwerkskammer eine Fortbildungsregelung gemäß §42a der Handwerksordnung beschließen kann.

Der Kurs umfasst 10 Module in drei Handlungsfeldern (Beratung E-Mobilität in Querschnittsbereichen, Beratung E-Mobilität im Kfz-Bereich, Beratung E-Mobilität im Elektro- und IT-Bereich). Der Gesamtumfang inklusive Lehrgangseinführung und Abschlussbesprechung zu den Modulen erstreckt sich auf 235 Unterrichtsstunden mit einem anerkannten Abschluss nach § 42 a der Handwerksordnung. 

Handlungsfeld 1 (68 UStd.): Potenziale von Elektromobilität 

Modul 1: Elektromobilität vor dem Hintergrund  sich veränderender Rahmembedingungen bewerten

Modul 2: Stadtentwicklung und Fuhrparkmanagement analysieren

Modul 3: Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz alternativer Antriebe ermitteln

Modul 4: Marketing im Tätigkeitsfeld Berater/Beraterin für Elektromobilität (HWK) realisieren

Handlungsfeld 2 (74 UStd.): Elektromobilität im Fahrzeugbereich beraten

Modul 5: Zu Fahrzeugen mit alternativen Antrieben

Modul 6: Zu Elektromobilität in den Bereichen Pkw und Nutzfahrzeuge

Modul 7: Elektromobilität in den Bereichen Zweiräder und Leichtfahrzeuge

Handlungsfeld 3 (93 UStd.): Elektromobilität im Elektro-/IT-Bereich

Modul 8: Netzintegration Elektromobilität und Lastmanagement

Modul 9: Systemintegration Elektromobilität im dezentralen Energieversorgungsstrukturen und Energiemanagement

Modul 10: Integration stationärer Speicher in dezentralen Energieversorgungsstrukturen.

Das Lehrgangskonzept/Grobkonzept enthält den Rahmenlehrplan mit differenzierten Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und den Lerninhalten. Das Feinkonzept enthält zu den jeweiligen Modulen konkrete Hinweise auf ein geeignetes methodisches Vorgehen in den einzelnen Lerneinheiten und die dazu benötigten sowie bereitgestellten Medien.

 

 

Handlungsfelder

Systemdienstleistungen
Gesachäftsmodelle/ Nutzerkonzepte (smart trading)